Viele Anleger waren von ihren Fonds geschockt, die teilweise sehr hohe Minus-Beträge verursachten, statt eine Rendite abzuwerfen. Das betrifft vor allem Anleger, die in Branchenfonds investieren, bei denen das Risiko natürlich viel höher ist als bei einem gut gestreuten Fonds.
Als bestes Beispiel müssen hier die Bankaktien herhalten, denn im Schnitt verloren diese im vergangenen Jahr circa 19 Prozent ihres Wertes. Finanzfonds waren also im vergangenen Jahr förmlich Gift für Anleger und in diesem Jahr scheint sich dies auch nicht zu bessern, da die Banken sehr stark von den Finanzmärkten abhängig sind und die Talsohle scheint dort noch nicht erreicht zu sein. Das Horrorszenario wäre, dass sich einige Länder aus der EU verabschieden müssten. Viele Anzeichen sprechen jedoch dafür, denn mit der Absenkung des Ratings einiger EU-Staaten geraten auch wieder die Finanzdienstleister mehr und mehr unter Druck. So ist selbst der Europäische Rettungsfonds ins Visier der Ratingagenturen geraten, denn dieser baut ja auf die Stärke der Mitgliedsstaaten. Doch das Vertrauen in die EU ist im Moment am Boden und somit wird für Finanzdienstleister die Beschaffung von Geld immer schwieriger. Damit ist die Refinanzierung für viele Banken sehr schwierig und somit verschlechtert sich deren Lage auch weiterhin.
Die Anleger sollten also in diesem Jahr vorsichtig sein, wenn sie in Branchenfonds investieren. Vor allem bei Finanzaktien ist die Lage weiterhin angespannt.
Autor: strom - veröffentlicht am 16.01.2012 - 10:28:22 - letzte Überarbeitung am 16.01.2012 - 10:28:22
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