Die Finanzkrise weckt die Angst, Geld in Aktien zu stecken. Die Verunsicherung bei den Anlegern wirkt sich auch negativ auf die Märkte aus, denn kaum jemand möchte jetzt noch ein Risiko eingehen und auch nur ein geringes Risiko aufnehmen. Staatsanleihen galten lange Zeit als der sichere Hafen im Finanzsektor, doch die EU-Schuldenkrise hat uns eines besseren belehrt.
Und doch stellen Bundesanleihen eine gute Wertanlage dar, vor allem in Zeiten, in denen die Unsicherheit die Märkte regiert. Leider haben die Bundesanleihen den Ruf, dass die geringen Zinsen allein durch die Inflation wieder aufgebraucht werden. Das ist auch richtig, doch was kaum jemand weiß ist die Tatsache, dass man Bundesanleihen auch mit Inflationsschutz gibt.
Der Vorteil der inflationsgeschützten Bundesanleihen besteht darin, dass man als Anleger eben keine Angst vor der Inflation haben muss und so auch keine Entwertung des Anlagewertes stattfinden kann. Doch die deutschen Banken tun sich äußerst schwer mit inflationsgeschützten Bundesanleihen. Grund ist, dass man in alle Anleihen eine Inflationserwartung einfließen lasst, die den Zinssatz mitbestimmt.
Eine Höherverzinsung bei einer inflationsgeschützten Anleihe ergibt sich aus einer höheren Inflation als die, welche in den normalen Anleihen berechnet wurde. Mit einer inflationsgeschützten Bundesanleihe kann man der Inflation also ein Schnippchen schlagen und sogar eine höhere Rendite erzielen, als mit einer normalen Bundesanleihe.
Autor: strom - veröffentlicht am 17.01.2012 - 12:18:44 - letzte Überarbeitung am 17.01.2012 - 12:18:44
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